Eiskletterführer Bregenz bis Garmisch

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Eiskletterführer Bregenz bis Garmisch. Die lohnendsten Wasserfall- und Mixedklettermöglichkeiten  zwischen Bregenz und Garmisch-Partenkirchen.

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978-3-936740-93-6
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Alle mal hergehört!

Die Mischung aus Abenteuer (Nordwand-Kletterei im Winter) und vereinzelten Bohrhaken scheint die Leute stark anzuziehen. Obwohl es gerade fast nirgendwo Eis gibt. Diesen Winter boomt das Grasklettern mit Eisgeräten im Allgäu und den Ammergauer Alpen, die Kundschaft reist von weither an. Vor dem Rubihorn, dem Geierkopf usw. stehen die Kletterer Schlange - letztes Wochenende 18 Leute allein am Geierkopf! Darunter auffallend viele Anfänger.

Der Andrang sorgt für teils haarsträubende Situationen:

- Einstieg trotz Plusgraden und Schneerutschen
Bitte berücksichtigt die objektiven Gefahren (Lawinenlagebericht, Wetterbericht uvm. studieren)!

- Benutzung von ungeeignetem oder gefährlichem Material
Für Mixed-Routen braucht ihr steigeisenfeste Schuhe!

- Leichtfertiges Hooken  oder Stehen in schneebedecktem Fels (Sturz in der ersten Länge auf den Boden)
Besser erst putzen und testen, blindes Vertrauen ist gefährlich!

- blindes Vertrauen in fixe Schlaghaken/Zwischensicherungen
Prinzipiell sollte man bei jedem Schlaghaken davon ausgehen, dass er NICHT hält!

- "sorglose" Stürze in geneigtem Gelände
Stürze mit Steigeisen enden sehr gerne mit gebrochenen Sprunggelenken enden - eiserne Regel: Man stürzt nicht beim alpinen Mixed-Klettern!

- Abseilen an schlechten Standplätzen
Kritische Standplätze immer mit Schlaghaken/Backup hintersichern!

- Kletterer deutlich sichtbar an oder über ihrer Leistungsgrenze (Helirettung zweier Kletterer, da sie Krämpfen in den Armen hatten)
Alpines Gelände ist kein Klettergarten, geschweige denn eine Kletterhalle, ein solides Grundlagenwissen für kombinierte Routen ist Grundvoraussetzung!

- Unfälle und Notsituationen provozierten unnötige Rettungen, weil Seilschaften unfähig waren, abzuseilen oder an verklemmten Seilen beim Abseilen wieder aufzusteigen
Jede Rettung bringt auch die Helfer in Gefahr!


Fakt ist: diese Routen sind keinesfalls so plaisir, wie manche sich das vorstellen. Man kann nicht überall "einfach so" abseilen wenn man nicht mehr weiter will oder kann. Das heißt, man sollte den zu erwartenden Schwierigkeiten weit überlegen (Erfahrung!) und nicht gerade so gewachsen sein. Das GESAMTE alpine Repertoire (Rückzug, Biwak, Standplatzbau mit Normalhaken usw.) muss man auf Abruf bereit haben. Dann steht großen Erlebnissen und Spaß - nicht Ernst - nichts im Wege.


Der Eiskletterführer für den bergbegeisterten Südwesten der Republik. Vorarlberg, Lechtal, Allgäu, Ammergau und Wetterstein - alles was man schnell und leicht erreicht ist drin. Die Erstauflage des Führers wurde komplett überarbeitet und gewaltig erweitert. Neben den klassischen Eisklettereien finden sich auch moderne Drytooling-Gebiete und eher klassisch anmutende Kombi-Routen durch hohe Wände.

Der Führer wurde von einem Kollektiv von Gebietskennern erstellt, ist üppig bebildert und komplett vierfarbig.

 

Mehr Informationen
Gewicht 0.580000
Verlag Panico Alpinverlag
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Bibliographische Daten 3. Auflage 2013, 420 Seiten, 185 x 120 mm, Softcover, komplett 4 Farbig
ISBN-13 978-3-936740-93-6
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Neue Mixed-Tour von Ralf Sussmann, Michael Warscher und Andreas Reichert an den Geierköpfen

Geierköpfe-Hauptgipfel (2161 m), Ammergauer Alpen

Nordostwand „Midwinter Gully“

zu den Infos gehts hier


S. 246, D1.12: Via Christine
Im unteren Felsteil steckt 1 Bohrhaken, für den Rest kurze eisschrauben nötig, manchmal steht eine kleine säule nach dem Felsteil.


S. 246, D1.13: Gipselschnapf WI4, M4-M5
Ist mit 4-5 Bohrhaken gesichert.


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