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Norwegen

Norwegen

Klettern in Norwegen. Spätestens, seit dem sie einen gewissen Herrn Ondra in Flatanger klettern sahen und schreien hörten, können zumindest ein paar Sportkletterer diese drei Worte in einen sinnvollen syntaktischen Zusammenhang bringen. Vor dem geistigen Auge vieler Normal-Mover erscheinen aber nach wie vor beim Stichwort "Norwegen" nur Kreuzfahrtschiffe in Fjordschluchten, über die Wasserfälle brausen. Okay, vielleicht hat der eine oder die andere schon einmal ein Foto von den Trollwänden, den Lofoten oder vom Stetind gesehen. Aber das alles ist für die meisten doch ziemlich exotisch und meist so weit entfernt von realer Erfahrung, dass sie sich nicht vorstellen können, ihr Geld für ein Fährticket über den Skagerrak auszugeben.

Aber natürlich sind diese Vorurteile genauso falsch wie Vorurteile im allgemeinen. Mittlerweile tummeln sich nämlich im Setesdal die unterschiedlichsten Kletterertypen und Nationalitäten: Norddeutsche und Sachsen, Österreicher, Finnen und Schweden – und Schweizer, die 1.500 Kilometer Anfahrt investieren, obwohl die Schweizer Zentralalpen ja nun wirklich nicht als granitarm zu bezeichnen sind. Man trifft Familienkletterer und Boulderer, Reibungsfans und Hardmover. Und alle, ja alle wollen sie unseren Setesdalführer haben. Das freut uns natürlich.

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