2. Auflage 2012
192 Seiten, 148 x 185, 24,80 €
Auch wenn es manche noch nicht wissen: die Schwäbische Alb gehört zu den größten Klettergebieten Deutschlands. Vielleicht nicht was die Anzahl der Felsen angeht, aber flächenmäßig allemal. Jeder hat das Gebiet bei der Fahrt in die Alpen oder gen Süden schon durchquert oder zumindest tangiert, aber womöglich nicht angehalten. Ein Fehler!
Dabei ist ein Zwischenstopp kein Problem. Mit unserem Auswahlführer bekommt man schnell einen Einblick ins Gebiet und gelangt ohne großes Suchen sofort an die jeweils besten Felsen der Teilgebiete. Donautal, Blautal, Ostalb und die Täler der Mittleren Alb – das besondere an den schwäbischen Kletterfelsen ist ihre Vielfalt, sowohl was die Felsbeschaffenheit angeht, als auch die landschaftlichen Eindrücke.
Auch wer von der Halle nach draußen will und den Geldbeutel nicht mit der ganzen Albführerreihe belasten möchte, ist mit dem Teil gut bedient. "Best of Alb" bietet für Albneulinge jeder Art viel Futter. Für die Alb-Profis empfehlen sich nach wie vor die Gebietskletterführer, die geben dann fingerlochgenau Auskunft.
Beim Jungfraufels auf Seite 45 sind uns die Routennummern verrutscht. Hier gibt es die
Korrektur als pdf.
Climb - 6+7/2008
Bislang gab es das Best-of-Prinzip nur für die Gebirgsführer aus dem Hause Panico. Das Prinzip lautet: gut gesicherte Routen für Genusskletterer. Mit dem vorliegenden Führer überträgt der Verlag dieses Prinzip aufs Mittelgebirge. Allerdings nicht eins zu eins: im "Best of Schwäbische Alb" sind die "lohnendsten" Klettermassive zusammengefasst. Dabei bemühte sich Achim Pasold, vor allem die Hobbykletterer zu bedienen: Die meisten beschriebenen Routen liegen im Bereich VI und VII, außerdem gibt es an fast allen vorgestellten Massiven auch Routen zwischen III und V. Für Leute, die der Schwäbischen Alb die ersten Besuche abstatten, ist dieser Auswahlführer sehr empfehlenswert.
Schwäbischer Doppelpack
Klettern - 05/2008
Nun sollte man meinen, die Panico-Jungs würden sich mit der flotten Fertigstellung ihrer fünf Alb-Bände zumindest fürs Erste begnügen. Fehlanzeige: Sie schieben glich noch einen Best-of-Band hinterher, der die 50 lohnendsten Felsen zwischen Aalen und der Zollernalb in gleicher Aufmachung, allerdings nicht ganz so üppig bebildert, versammelt. Macht das Sinn, zumal die Schwäbische Alb eher nicht zu den ersten Felsadressen des Kontinents zählt? Für eingefleischte Albkletterer, die auch den hintersten Winkel ihrer Heimat kennen lernen wollen, sicher nicht. Für gelegentliche Albkletterer, Vertikalnovizen und Auswärtige bietet der Band jedoch alles Nötige - und bewehrt sie vielleicht auch vor unerquicklichen Erfahrungen an einer der gar nicht so wenigen, eher obskuren Wände des "Ländles".