1. Auflage 2008
192 Seite, 148 x 185, 24,80 €
Knapp 200 Kilometer misst das Gebiet der Schwäbischen Alb in seiner Ost-West-Ausdehnung. Viele haben das Gebiet bereits bewusst oder unbewusst auf dem Weg in die Alpen tangiert. Jetzt gibt es Anlass auch mal einen Stop in der Felsheimat der schwäbischen Kletterzunft einzulegen. Mit dem neuen Auswahlführer aus dem Hause Panico bekommt man einen richtig guten Überblick, was hier geboten ist. Das besondere der schwäbischen Kletterfelsen ist deren charakterliche Vielfalt. Sowohl was die Felsbeschaffenheit als auch die Landschaft angeht, gibt es hier wirklich viel zu entdecken. Viel Stoff also für Albneulinge. Für die Alb-Profis empfehlen sich nach wie vor die Gebiets-
Einzelführer, welche fingerlochgenau Auskunft geben.
Beim Jungfraufels auf Seite 45 sind uns die Routennummern verrutscht. Hier gibt es die
Korrektur als pdf.
Climb - 6+7/2008
Bislang gab es das Best-of-Prinzip nur für die Gebirgsführer aus dem Hause Panico. Das Prinzip lautet: gut gesicherte Routen für Genusskletterer. Mit dem vorliegenden Führer überträgt der Verlag dieses Prinzip aufs Mittelgebirge. Allerdings nicht eins zu eins: im "Best of Schwäbische Alb" sind die "lohnendsten" Klettermassive zusammengefasst. Dabei bemühte sich Achim Pasold, vor allem die Hobbykletterer zu bedienen: Die meisten beschriebenen Routen liegen im Bereich VI und VII, außerdem gibt es an fast allen vorgestellten Massiven auch Routen zwischen III und V. Für Leute, die der Schwäbischen Alb die ersten Besuche abstatten, ist dieser Auswahlführer sehr empfehlenswert.
Schwäbischer Doppelpack
Klettern - 05/2008
Nun sollte man meinen, die Panico-Jungs würden sich mit der flotten Fertigstellung ihrer fünf Alb-Bände zumindest fürs Erste begnügen. Fehlanzeige: Sie schieben glich noch einen Best-of-Band hinterher, der die 50 lohnendsten Felsen zwischen Aalen und der Zollernalb in gleicher Aufmachung, allerdings nicht ganz so üppig bebildert, versammelt. Macht das Sinn, zumal die Schwäbische Alb eher nicht zu den ersten Felsadressen des Kontinents zählt? Für eingefleischte Albkletterer, die auch den hintersten Winkel ihrer Heimat kennen lernen wollen, sicher nicht. Für gelegentliche Albkletterer, Vertikalnovizen und Auswärtige bietet der Band jedoch alles Nötige - und bewehrt sie vielleicht auch vor unerquicklichen Erfahrungen an einer der gar nicht so wenigen, eher obskuren Wände des "Ländles".