5. Auflage 2009
260 Seiten, 120 x 185 mm, 10.00 €
„Verwegen, dynamisch, erfolglos“ ist ein besonderes Buch. Nicht die Selbstdarstellung eines strahlenden Siegers und nicht die tiefenpsychologische Erforschung des Bergsteigens an sich. Es ist die Geschichte eines Menschen, der verrückt nach den Bergen ist und deshalb von vielen für verrückt gehalten wird. in Buch für Bergsteiger, die vom Alpin-Buch-Einerlei die Nase voll haben.
Magazin Klettern
Ralph Stöhr
Es ist eher selten, dass einem in der alpinen Belletristik etwas Neues unter die Augen kommt. Alpinhistorie, dramatische Expeditions-geschichten und lässige Moverstories: Irgendwann ist alles gelesen. Denkste! Robert Rauch hat es mit seinem Erstlingswerk geschafft: So kompromisslos, so gnadenlos subjektiv und so ehrlich hat noch keiner vor ihm geschrieben. „Abgerechnet wird zum Schluss“, muss sich Rauch gesagt haben, und wie er hier mit seiner Heimat, seinen Kletter-kumpanen und der verdorbenen Menschheit an sich abrechnet, ist schon große Klasse.
Land der Berge - 01/2009
Robert Rauch beschriebt im lockeren Stil Reinhard Karls die "Karriere" eines Bergsteigers, der abseits der üblichen Routen seine Welt der Berg eher in entlegenen und wenig frequentierten Gebieten der üblichen Kletterszene sucht. In kleinen Episoden nimmt er den Leser mit auf Klettertouren über den gesamten Globus und vermag zu bannen und zum Schmunzeln zu verleiten. "Verwegen, dynamisch, erfolglos" hebt sich wohltuend von den üblichen Heldensagen und Expeditions-Odysseen ab und zeichnet die Geschichte eines bergverrückten Menschen, der ehrlich und kompromisslos auch den Nicht-Erfolg feiert.