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Schwarze Steine

1. Auflage 2002,
160 Seiten, 120 x 185, 10.00 €


"Der  Wind wirft Wassertropfen gegen mein Gesicht. Aus den Wolken gibt es kein Hinaus. Das Tal, die Häuser, Straßen, Bäume gibt  es nicht; wir sind allein. Wir wollten hier hinauf und dennoch hier jetzt nicht mehr sein.
 Die Wolken bauen eine Wand zwischen uns und der Welt der Menschen. Was  man nicht sieht, von dem ist man getrennt. Die Augen werfen Ankerleinen.  Wo es nichts gibt, wonach sie werfen könnten, da ist kein Halt,  da kommt die Furcht."

Harald  Weiß begeistert in seinem Debut mit dunkel-düsteren Geschichten  vom Bergsteigen.



ALPIN - 04/2004

Keine schnelle Kost - und keine leichte obendrein - verspricht Harald Weiss´ Geschichtensammlung "Schwarze Steine". Panicos feiner Belletristik-Reihe ist damit ein weiterer Karfunkelstein hinzugefügt. Die Texte zeichnen sich durch unglaubliche Dichte und Vielfalt aus. Das Spektrum reicht von der höchst amüsanten Abhanglung über die Vor- und Nachteile von Homo- oder Biwaks bis hin zu Kurzgeschichte "Drei Tote", die jeden Kletterer den beklemmenden Würgegriff das Sturztraumas aussetzt. Mehr als lesenswert.