1.Auflage 2011
192 Seiten, 120 x 185, 10.00 €
Peter Brunnert macht mit seinem dritten Buch bei Panico dort weiter, wo er angefangen hat: Schmerzhafte Selbstversuche, burschikose Sandsteinstories, ätzende Satire. Sein Motto: Nimm diesen ganzen Kletterquatsch nicht so ernst. Und was immer du machst: Mach es mit alles und scharf!
Hochunterhaltsamer Kletterlesestoff ganz weit weg vom Mainstream-Bergheldentum. Wer darüber nicht lachen kann, dem fehlt ein Gen.
Bergauf – 04/2011
Peter Brunnert macht mit seinem dritten Buch bei Panico (nach "Wir müssen da hoch" und "Wirklich oben bist du nie") dort weiter, wo er angefangen hat: schmerzhafte Selbstversuche, burschikose Sandsteinstorys, ätzende Satire. Sein Motto: Nimm diesen ganzen Kletterquatsch nicht so ernst. Und was immer du machst: mach es mit alles und scharf. Unterhaltsamer Kletterlesestoff ganz weit weg vom Mainstream-Bergheldentum. Mit Geleitwort von Harald Schmidt.
Satiregipfel
(Panorama 5/2011)
Wenn ein Fels und ein Kopf zusammenstoßen, dann kommt – wenn der Kopf auf den Namen Peter Brunnert hört – immer ein Buch heraus, das keineswegs hohl, sondern überaus witzig ist und deshalb auch, wie dieses Mal, durch ein Vorwort von Harald Schmidt geadelt wird. Der Titel seines neuesten Werkes kündigt kein Kochbuch für hungrige Bergsteiger an; er beinhaltet vielmehr eine durchaus treffende Charakterisierung seines literarischen Schaffens. Denn seine geschärften Satiren richten sich nicht nur an Alpinisten, sondern zielen auf allgemein menschliche Schwächen, die sich gerade dort, wo die grenzenlose Freiheit versprochen wird, in schönster Pracht entfalten. So feuert er fröhlich, aber frontal gegen den verkrampften Markenfetischismus der Ausnahmebergsteiger, das absurde Regelwerk von Kletterwettbewerben, den total vergeigten Bergfilm wie überhaupt gegen alles, was gerade „irgendwie angesagt“ ist oder bierernst genommen werden will. Indem er das, „was nervt“ („Klettern mit Dreckschuhen“) oder den semantischen Wildwuchs allerorten („Du bist Barntrup“) zielgenau aufs Korn nimmt, erweist er sich als wahrer Naturfreund. Wo Peter Brunnert jedoch seine liebevollen Schnurren aus dem sächsischen Bergland höchstpersönlich vorträgt, kann man ihn auf dem Höhepunkt seiner Erzählkunst erleben.
Um es unverblümt zu sagen: In seiner Heimat ist Peter ein Star! Und wie es sich für einen solchen gehört findet man
in der Presse entsprechende Würdigungen.